Auf der Fahrt nach Roxburgh, in dem Warwick (Worick ausgesprochen) sich niedergelassen hat, geschieht eigentlich nicht viel, abgesehen davon, dass ein paar Leute Büsche anzünden. Ist mal was Anderes.
Roxburgh selbst macht auch nicht viel her, schließlich besteht es nur aus einer recht langen Straße. Warwicks Haus hat dann allerdings gleich die erste Überraschung für uns parat. Es liegt am Ende einer Auffahrt deren Steigung gefühlte 45° sind. Ich geh also vor und meine Mutter holt erstmal tief Luft. Und obwohl es reibungslos klappt ist meine Mutter gar nicht begeistert. Gut, wer jahrelang mit einer kaputten Handbremse gefahren ist und so seine Erfahrungen gemacht hat, darf das.
Der Hauch schlechter Laune hält sich aber eh nicht lange, denn nun kommt uns Warwick entgegen der vermutlich der Inbegriff des englischen Gentlemans wäre, wenn er nicht einen so sarkastischen Humor hätte. Wir sind sofort begeistert.
Man merkt ihm an, dass er die Rolle des Entertainers gewohnt ist und so erzählt er uns aus seinem Leben, zeigt uns das Haus und stellt uns auch gleich vor. Nicht seiner Lebensgefährtin, die gerade für ein paar Tage nach Dunedin gefahren ist, sondern Buddy, einem übergroßen schwarzen Kater. Man kann sich vorstellen, womit meine Mutter den Großteil des Aufenthalts beschäftigt ist.
Anschließend wird für uns gekocht, während wir, aus der Küche verbannt, den Garten bewundern. Die Aussicht ist wunderschön und man merkt, dass die Beete, die direkt am steilen Abhang angelegt sind, mit viel Aufwand gepflegt werden.
Zum Essen - Kartoffeln, Gemüse und Würste von denen wir keine Ahnung haben was sie beinhalten- gibt es Wein und Jazz von einem Musiker der aussieht wie Ende 30, allerdings 60 ist und jedes Lied mit “ one, two, ah, ah, ah, ah” einzählt.
Bevor wir am nächsten Tag losfahren besprechen wir noch die Route die uns an mehreren Seen vorbeiführt. Einer davon soll “sehr blau” sein. Fanden wir nicht sonderlich spektakulär, bis wir tatsächlich davor standen.
Der Hauch schlechter Laune hält sich aber eh nicht lange, denn nun kommt uns Warwick entgegen der vermutlich der Inbegriff des englischen Gentlemans wäre, wenn er nicht einen so sarkastischen Humor hätte. Wir sind sofort begeistert.
Man merkt ihm an, dass er die Rolle des Entertainers gewohnt ist und so erzählt er uns aus seinem Leben, zeigt uns das Haus und stellt uns auch gleich vor. Nicht seiner Lebensgefährtin, die gerade für ein paar Tage nach Dunedin gefahren ist, sondern Buddy, einem übergroßen schwarzen Kater. Man kann sich vorstellen, womit meine Mutter den Großteil des Aufenthalts beschäftigt ist.
Anschließend wird für uns gekocht, während wir, aus der Küche verbannt, den Garten bewundern. Die Aussicht ist wunderschön und man merkt, dass die Beete, die direkt am steilen Abhang angelegt sind, mit viel Aufwand gepflegt werden.
Zum Essen - Kartoffeln, Gemüse und Würste von denen wir keine Ahnung haben was sie beinhalten- gibt es Wein und Jazz von einem Musiker der aussieht wie Ende 30, allerdings 60 ist und jedes Lied mit “ one, two, ah, ah, ah, ah” einzählt.
Bevor wir am nächsten Tag losfahren besprechen wir noch die Route die uns an mehreren Seen vorbeiführt. Einer davon soll “sehr blau” sein. Fanden wir nicht sonderlich spektakulär, bis wir tatsächlich davor standen.
Wenn das nicht wirklich sehr blau ist.
Nach dieser kurzen Verschnaufpause, kämpfen wir uns bis nach Christchurch durch, wo wir Freude strahlend von William begrüßt werden. Zu unserem Glück hat er wieder Platz für uns, denn nachdem wir seine ersten Couchsurfer waren bekam er am laufenden Band Anfragen und war damit gut beschäftigt während unserer Abwesenheit. Christchurch ist nun mal ein sehr beliebtes Reiseziel, was wir voll und ganz nachvollziehen können. Es ist nicht besonders reich an Sehenswürdigkeiten, aber einfach Kaffee trinken gehen, das Wetter genießen ist vollkommen genug. Und manchmal wird man von netten Kleinigkeiten überrascht.
Eine weitere Überraschung hat William parat. Am nächsten Abend kommt ein Musiker vorbei um mit ihm zu jammen, wozu ich herzlich eingeladen bin. Wie sich dann herausstellt kennen wir uns und zwar von der Open Mic Night vor 1 ½ Wochen. Wir hatten nacheinander gespielt und er hatte nach einer erstaunlich guten Ray Charles-Nummer angefangen Bodo Wartke zu spielen.
Man kann sich vorstellen, dass ich am anderen Ende der Welt mit so was am wenigsten gerechnet hatte. Entsprechend überrascht bin ich in hier wiederzusehen. Genau wie ich hat er auf seiner Reise wenig Möglichkeiten zum Musikmachen mit anderen gehabt. Jaja, die Sucht.
Schweren Herzens trennen wir uns am nächsten Tag ein zweites Mal von Christchurch und versprechen feierlich, dass es nicht das letzte Mal ist, dass wir uns begegnen. Und wenn nicht hier, dann in Deutschland.
Um von der Süd- auf die Nordinsel zu kommen, ist der einfachste Weg der mit der Fähre. Von Picton aus schaffen insgesamt 3 Firmen täglich hunderte Passagiere und Fahrzeuge übers Wasser nach Wellington und umgekehrt. Wir haben uns für Interislander entschieden. Ausschlaggebend für die Reservation waren die vernünftigen Preise…und vielleicht auch die putzige Startanimation auf der Homepage, in der abgesehen von diversen Fahrzeugen auch der Weihnachtsmann mit seinem Schlitten auf das Schiff fährt.
Wir müssen also in den nächsten Tagen bis nach Picton kommen um unsere Fähre zu bekommen. Auf dem Weg nach Norden durchqueren wir Kaikoura. Hier hatten Katherine und Leah für längere Zeit gearbeitet. Katherine- oder Kadde- ist eine gute Freundin von mir, die mit Leah im Gepäck für Travel und Work nach Neuseeland geflogen ist. Und wo wir beide schon mal in Neuseeland sind, haben wir natürlich den festen Vorsatz mitgenommen uns da zu treffen. Und das in dem weiter nördlich gelegenen Blenheim.
Blenheim ist ähnlich wie Invercargill, was bedeutet dass es, wenn auch nicht hässlich, eher langweilig ist. Und da Kadde auf ihrem Handy nicht erreichbar ist, und somit detailliertere Absprachen zum Treffen ins Wasser fallen, beschließen wir gleich nach Picton durchzufahren. Gute Entscheidung, denn das Hostel, das wir uns hier ausgesucht haben ist nicht nur ruhig und nett gelegen, sondern bietet abends auch noch kostenfreie Eiscreme mit heißem Schokopudding! Als sich Kadde kurze Zeit später meldet ist alles perfekt. Sie und Leah werden uns am nächsten Tag zur Fähre begleiten.
Man kann sich vorstellen, dass ich am anderen Ende der Welt mit so was am wenigsten gerechnet hatte. Entsprechend überrascht bin ich in hier wiederzusehen. Genau wie ich hat er auf seiner Reise wenig Möglichkeiten zum Musikmachen mit anderen gehabt. Jaja, die Sucht.
Schweren Herzens trennen wir uns am nächsten Tag ein zweites Mal von Christchurch und versprechen feierlich, dass es nicht das letzte Mal ist, dass wir uns begegnen. Und wenn nicht hier, dann in Deutschland.
Um von der Süd- auf die Nordinsel zu kommen, ist der einfachste Weg der mit der Fähre. Von Picton aus schaffen insgesamt 3 Firmen täglich hunderte Passagiere und Fahrzeuge übers Wasser nach Wellington und umgekehrt. Wir haben uns für Interislander entschieden. Ausschlaggebend für die Reservation waren die vernünftigen Preise…und vielleicht auch die putzige Startanimation auf der Homepage, in der abgesehen von diversen Fahrzeugen auch der Weihnachtsmann mit seinem Schlitten auf das Schiff fährt.
Wir müssen also in den nächsten Tagen bis nach Picton kommen um unsere Fähre zu bekommen. Auf dem Weg nach Norden durchqueren wir Kaikoura. Hier hatten Katherine und Leah für längere Zeit gearbeitet. Katherine- oder Kadde- ist eine gute Freundin von mir, die mit Leah im Gepäck für Travel und Work nach Neuseeland geflogen ist. Und wo wir beide schon mal in Neuseeland sind, haben wir natürlich den festen Vorsatz mitgenommen uns da zu treffen. Und das in dem weiter nördlich gelegenen Blenheim.
Blenheim ist ähnlich wie Invercargill, was bedeutet dass es, wenn auch nicht hässlich, eher langweilig ist. Und da Kadde auf ihrem Handy nicht erreichbar ist, und somit detailliertere Absprachen zum Treffen ins Wasser fallen, beschließen wir gleich nach Picton durchzufahren. Gute Entscheidung, denn das Hostel, das wir uns hier ausgesucht haben ist nicht nur ruhig und nett gelegen, sondern bietet abends auch noch kostenfreie Eiscreme mit heißem Schokopudding! Als sich Kadde kurze Zeit später meldet ist alles perfekt. Sie und Leah werden uns am nächsten Tag zur Fähre begleiten.
Wir stehen also zeitig auf, packen unsere Sachen und pünktlich zum Frühstück stehen die beiden Damen auch schon auf dem Parkplatz. Vorgefahren mit einem niedlichen Kleinbus, stilecht mit Matratze ausgestattet. Man wird einander vorgestellt, es wird was gegessen und dann müssen wir auch schon los.
Am Hafen geben wir dann unser Auto ab und versuchen vorab zu klären, ob von Wellington aus ein Weiteres zu bekommen ist. Das zwar nicht, aber wir machen einen anderen Deal. Ein Auto muss zum Verkauf nach Auckland. Für das Auto müssen wir deswegen nichts bezahlen, stattdessen aber das Fährticket übernehmen. Fairer Deal. Wir gehen noch was zusammen trinken, während das Auto fertig gemacht wird und müssen uns anschließend ziemlich beeilen um auf die Fähre zu kommen. Die Lade senkt sich und Mum stöhnt auf. Schon wieder ein steiler Anstieg! Aber schließlich ist auch das erledigt, wir gehen an Deck und freuen uns auf Wellington.
Am Hafen geben wir dann unser Auto ab und versuchen vorab zu klären, ob von Wellington aus ein Weiteres zu bekommen ist. Das zwar nicht, aber wir machen einen anderen Deal. Ein Auto muss zum Verkauf nach Auckland. Für das Auto müssen wir deswegen nichts bezahlen, stattdessen aber das Fährticket übernehmen. Fairer Deal. Wir gehen noch was zusammen trinken, während das Auto fertig gemacht wird und müssen uns anschließend ziemlich beeilen um auf die Fähre zu kommen. Die Lade senkt sich und Mum stöhnt auf. Schon wieder ein steiler Anstieg! Aber schließlich ist auch das erledigt, wir gehen an Deck und freuen uns auf Wellington.
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