Die nächsten Tage verbringe ich mit dem Versuch mich auf ein Brett im Meer zu stellen und nicht zu viel Salzwasser in die Nase zu bekommen. Surfen macht spaß, auch wenn ich mir eine Schürfwunde und eine geprellte Rippe einfange. Na aber sonst wär’s ja auch langweilig. Und dann geht es auch schon los auf unsere erste Tour. Früh morgens um 6 Uhr werden wir von Aruna und seinem Freund und Fahrer Dilan abgeholt. Gefrühstückt wird unterwegs, Tee und verschiedene Backwaren. Vor allem die Waddis erinnern Mum an ihren ersten Trip durch Sri Lanka. Damals hat sie mit Manuela häufiger Waddis gekauft, die aussehen wie Frikadellen aber aus Dahl (Linsen) gemacht sind, da sie praktisch mitzunehmen und ein paar Tage haltbar sind.
Frisch gestärkt fühlen wir uns wieder wohl, ach was sag ich allem gewachsen. Dann kommen wir nach Dambulla und der Tempel ist nicht mal zu sehen, weil er sich am ende so vieler Treppen versteckt. Na gut, das kriegen wir auch hin. Was? Wieso barfuss? Gut, wir lassen artig unsere Schuhe im Auto. Ist ja ein heiliger Ort, sehen wir ein. Blöd daran ist, dass es teilweise gar keine Stufen gibt, sondern einfach nur Betonflecken, ob für besseren Halt, keine Ahnung. Jedenfalls ist es nass und dadurch so rutschig, dass Mum sich auch prompt hinlegt. Dank Aruna, der ihr rechtzeitig unter die Arme greift, passiert ihr aber zum Glück nichts. Ab dem Zeitpunkt fällt mir auf, dass wir so ziemlich die einzigen sind, die keine Schuhe tragen. Aber zurückgehen macht auch keinen Sinn mehr. Wir kämpfen uns hoch und sorgen zu dritt dafür, dass sich Mum wie eine 80jährige fühlt. Da muss sie jetzt durch, ob sie nun eingehakt hochspazieren will oder nicht.
Oben angekommen erwarten uns 4 Höhlen, die in unterschiedlichen Epochen angelegt wurden. Sie enthalten diverse sitzende und liegende Buddhastatuen, sowie Decken- und Wandmalereien. Sehr eindrucksvoll.
Frisch gestärkt fühlen wir uns wieder wohl, ach was sag ich allem gewachsen. Dann kommen wir nach Dambulla und der Tempel ist nicht mal zu sehen, weil er sich am ende so vieler Treppen versteckt. Na gut, das kriegen wir auch hin. Was? Wieso barfuss? Gut, wir lassen artig unsere Schuhe im Auto. Ist ja ein heiliger Ort, sehen wir ein. Blöd daran ist, dass es teilweise gar keine Stufen gibt, sondern einfach nur Betonflecken, ob für besseren Halt, keine Ahnung. Jedenfalls ist es nass und dadurch so rutschig, dass Mum sich auch prompt hinlegt. Dank Aruna, der ihr rechtzeitig unter die Arme greift, passiert ihr aber zum Glück nichts. Ab dem Zeitpunkt fällt mir auf, dass wir so ziemlich die einzigen sind, die keine Schuhe tragen. Aber zurückgehen macht auch keinen Sinn mehr. Wir kämpfen uns hoch und sorgen zu dritt dafür, dass sich Mum wie eine 80jährige fühlt. Da muss sie jetzt durch, ob sie nun eingehakt hochspazieren will oder nicht.
Oben angekommen erwarten uns 4 Höhlen, die in unterschiedlichen Epochen angelegt wurden. Sie enthalten diverse sitzende und liegende Buddhastatuen, sowie Decken- und Wandmalereien. Sehr eindrucksvoll.
Danach fahren wir nach Sigiriya, was ich definitiv zu den eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten zähle. Sigiriya ist vom Prinzip her der Ayer’s Rock Sri Lankas und wurde um 500 n.Chr. als riesige Felsenfestung genutzt. Hier hat ein König (dessen Namen mir entfallen ist) mit seinem Harem von 500 (!) Frauen, sowie Soldaten und einer Schar von Dienern gelebt. Aufgeteilt war die Festung in Sommer- und Winterpalast. Der Sommerpalast erstreckte sich als weitläufige Gartenlandschaft um den Felsen mit diversen Pools und sogar Wasserfontänen. Der Winterpalast hingegen liegt auf dem Gipfel. Und da der König nicht klettern wollte, wurde er in einer Sänfte hochgetragen.
Da das mittlerweile aus der Mode ist und sie vor 28 schon zur Hälfte oben war, streikt Mum an dieser Stelle und ich darf mich alleine mit Aruna aufmachen die Feste zu erklimmen. 1500 Stufen, na dann mal los! Auf gut der Hälfte kommt auch schon der erste Grund, warum man sich Sigiriya nicht entgehen lassen sollte: ein 1500 Jahre (japp hier wiederholt sich schon wieder eine Zahl) altes Fresko von zugegeben ziemlich stoned dreinblickenden, barbusigen Damen in den Wolken. Letztes ist hierbei namengebend, es handelt sich um die Wolkenmädchen. In jedem gut sortierten Postkartenladen ein muss.
Nach der nächsten Treppe kommt man dann zum Plateau des “Lion Gate”, das, wie auf diesem Foto zu erkennen, früher mal aus einem riesigen Löwenkopf bestand, jedoch mittlerweile wegen mangelnder Restaurierung nur noch die Pfoten an den Seiten zu bieten hat.
Wer hindurchtritt hat nur noch eine steile Treppe vor sich und ist prompt auf dem Gipfel. Hier gibt es noch die Grundfeste eines ehemals mächtigen Palasts, große Pools (was man halt braucht auf so einem Felsen), und zwei Hunde, die hier friedlich in der Sonne dösen. Verschwitzt gucke ich mir die grobe Treppe an. Dann die Hunde. Also mir persönlich wäre das für einen kühlen Schlafplatz zu viel Arbeit. Na gut, der Aussicht wegen vielleicht. Ich bin jedenfalls froh es gepackt zu haben.
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